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Bericht über das aktuelle Dilingana Mitteilungsblatt:
Donau Zeitung vom 12.1.2016 (pdf 48k)


Angemeldete Dilingana-Mitglieder können einige besondere Funktionen wie z.B. die Suche nach Adressen anderer Dilingana-Mitgliedern oder die Dilingana-Mitteilungen in digitaler Form nutzen.

Zur Erstanmeldung für Dilingana-Mitglieder

Die Studienvereinigung besteht seit 150 Jahren. Mitglieder sind ehemalige Schülerinnen und Schüler und Freunde des Johann-Michael-Sailer-Gymnasiums. Beitritt bzw. Austritt erfolgen formlos. Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Jahr zur Zeit 10,- Euro. Ein jährliches Mitteilungsblatt wird an alle Mitglieder am Jahresende versandt und soll insbesondere die Verbindung mit Dillingen aufrechterhalten. Alle bisherigen Veröffentlichungen wurden den Mitgliedern gratis zugestellt. Besonders hervorzuheben sind die Studiengenossenfeste, bei denen sich bis zu Tausend Gäste eingefunden haben. Das vorletzte Studiengenossenfest fand am 22./23. Juli im Jahre 2000 im Rahmen der Festwoche zur 450-Jahrfeier des Johann-Michael-Sailer-Gymnasiums statt.

Wenn Sie der Dilingana beitreten wollen schicken Sie das Anmeldeformular (pdf 6k) bitte an die Adresse der Dilingana:
 

Studienvereinigung "Dilingana" 
am Johann-Michael-Sailer-Gymnasium 
Ziegelstraße 8 
89407 Dillingen 
dilingana@sailer-gymnasium.de
Ansprechpartner:
Vorsitzender: OStD Kurt Ritter
Schriftleiter: StR Stefan Weber
Kasse, EDV und Versand: StD a.D. Gerhard Ruf
Mitarbeiter: StD a.D. Karl Baumann


Dilingana-Ehrenmitglied Studiendirektor i.R. Erich Pawlu mit Andreas-Gryphius-Preis ausgezeichnet

Die Ironie als Instrument der Humanität

Erich Pawlu erhält in Düsseldorf den Andreas-Gryphius-Preis. Der Autor berichtet von seinen Schlüsselerlebnissen

"Der Andreas-Gryphius-Preis ehrt in Erich Pawlu das Lebenswerk eines Schriftstellers, der die allgemein menschlichen und die drängenden Probleme im überzeitlichen Geist des wahrhaft Humanen in vollendeter Sprachkunst zum Ausdruck bringt." Mit diesem Satz unterstrich die Laudatio der Germanistin und Mediävistin Dr. Helga Unger bei der Verleihung des Andreas-Gryphius-Preises das wesentliche Anliegen des in Dillingen lebenden Schriftstellers und Publizisten.

Autor Erich Pawlu (Mitte) hat in Düsseldorf den Andreas-Gryphius-Preis erhalten, der von der Künstlergilde Esslingen vergeben wird. Das Foto zeigt den Dillinger mit dem Bundesvorsitzenden der Künstlergilde, Hansjürgen Gartner (links), und dem Direktor des Gerhart-Hauptmann-Hauses, Prof. Dr. Winfried Halder, vor dem großen Gryphius-Porträt an der Stirnseite des Saales.

Bei der Feierstunde im Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf unterstrich dessen Direktor, Professor Dr. Winfried Halder, den Rang des Andreas-Gryphius-Preises. Die Überreichung der Urkunde stelle den Dillinger Autor in eine Reihe mit Autoren wie Siegfried Lenz, Wolfgang Koeppen, Otfried Preußler, Peter Härtling und Walter Kempowski. Der Augsburger Künstler Hansjürgen Gartner, Bundesvorsitzender der Künstlergilde Esslingen, überbrachte die Glückwünsche des Vorstands und der Jury. Er verwies auf biografische Parallelen zwischen Gryphius und Pawlu: Das Werk Pawlus lasse sich auch auf dem Hintergrund seiner persönlichen Erfahrung, der Vertreibung aus der nordmährischen Heimat, verstehen. Auch Gryphius habe in einer Zeit der konfessionellen Wirren seine Heimatstadt Glogau verlassen müssen.

Die Laudatio Ungers, vorgetragen von Hansjürgen Gartner, würdigt die Breite und den Facettenreichtum des Gesamtwerks von Erich Pawlu mit der beeindruckenden Zahl von 20 Buchpublikationen und mehr als 23000 Einzelveröffentlichungen. Pawlu lasse sich nicht einem bestimmten literarischen Genre zuordnen. Am ehesten werde man ihm gerecht, wenn man Satire und Ironie als den roten Faden in seinem Gesamtwerk betrachte. Anhand von Zitaten aus seinen Büchern analysierte Unger die besondere Begabung und den Stil des Preisträgers: "Erich Pawlu verfügt als Schriftsteller über eine scharfe Beobachtungsgabe, einen Sinn für Situationskomik und die Lust am Durchkomponieren, gepaart mit einer humanistischen Grundhaltung." Inhaltlicher und künstlerischer Reichtum seien vergleichbar mit dem Werk von Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky, Erich Kästner und Eugen Roth. Im Detail zeigte die Laudatorin, wie die technologische Revolution, ausgelöst durch die Computertechnik, viele Publikationen des Preisträgers inhaltlich beeinflusst und zog Parallelen zur Verarbeitung der industriellen Revolution im Werk Franz Kafkas.

In seiner Dankesrede ließ Erich Pawlu keinen Zweifel daran, dass der Andreas-Gryphius-Preis für ihn eine ganz besondere Bedeutung habe. Schon als Schüler habe er sich aus eigenem Antrieb mit dem Werk von Gryphius intensiv auseinandergesetzt. "Durch meine eigene Erfahrung von Krieg und Vertreibung hatte ich einen besonderen Zugang zu den elegischen Gryphius-Sonetten, die unter dem Eindruck des Dreißigjährigen Krieges entstanden sind."

Erich Pawlu berichtete über Schlüsselerlebnisse in seiner Kindheit, die ihn schon früh den Zynismus in menschlichen Verhaltensweisen erkennen ließen. "In Krieg und Nachkriegszeit feierte oft eine Seite ihr Glück, obwohl der eigene Vorteil mit unaussprechlichem Leid für andere erkauft war."

Diese Ambivalenz der menschlichen Erfahrung könne man in der heutigen Zeit nur mit Mitteln der Satire auflösen. Seine satirische Ironie sei aber nicht zu verwechseln mit destruktivem Spott. Unter Berufung auf Thomas Mann erläuterte Pawlu die "konstruktive Kraft der Ironie" in einer Zeit fragwürdiger Ideologien und modischer Denkschablonen.

Erich Pawlu, der seit 51 Jahren für unsere Zeitung schreibt, bedankte sich bei seiner Frau und bei seinen Freunden und Wegbegleitern für ihre Unterstützung. Unter den zahlreichen Gästen waren einige auch aus dem Landkreis Dillingen zur Preisverleihung nach Düsseldorf gekommen. Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung von dem 14-jährigen "Jugend-musiziert"-Sieger Leon Vilents mit einer virtuosen Darbietung von Klavierwerken Rachmaninows, Chopins und Tschaikowskis.

Die Laudatio machte auf eine Parallelität aufmerksam: Pawlu begann seine literarische Karriere ebenfalls als 14-Jähriger mit dem ersten Abdruck eines Gedichts in einer Tageszeitung gegen ein Honorar von fünf Mark.

Bericht aus der DZ vom 25. November 2015




Studiengenossenfest 2015

Vorankündigung Studiengenossenfest 2015:
Donau Zeitung vom 22.7.2015 (pdf 26k)

Bericht über das Studiengenossenfest 2015:
Donau Zeitung vom 3.8.2015 (pdf 34k)



Jahresprogramm 2015 des Akademikerkreises (pdf 299k)



Erich Pawlu wird die Ehremmitgliedschaft der Dilingana verliehen (pdf 51k)
Bericht der Donau-Zeitung vom 25.3.2014


Der Akademikerkreis hat einen neuen Vorstand (pdf 45k)
Bericht der Donau-Zeitung vom 22.2.2014



Abiturienten von 1951 und Ehemalige von 1942 bis 1948
vor dem Bildungszentrum in Irsee am 30. Juli 2013

Bericht vom Abiturienten- und Ehemaligentreffen im Kloster Irsee Ende Juli 2013 (pdf 40k)



Bericht über den Festakt 460 Jahre Sailer-Gymnasium:
Donau Zeitung vom 12.7.2010 (pdf 60k)


Veröffentlichungen seit 1971:
Baumann Karl: Alt-Dillingen (1976; vergriffen)
Baumann Karl: Dillingen a.d.Donau - ein Stück Vergangenheit (1983)
Baumann Karl: Dillingen a.d.Donau - Erbe und Auftrag (1987)
Baumann Karl: Heinrich Vogtherr (1991)
Baumann Karl: Alt-Dillinger Handwerk (1993)
Herbert Rösch: Johann-Michael-Sailer und seine Zeit (1982)
R. Hasch: Die Akademiebauten - Geschichte und Bedeutung (1990)
Alois Willer: Erinnerungen und Erlebnisse (1994)
Universitätsbauamt Augsburg: Restaurierung der Studienkirche Dillingen (1994)
Karl Wellano: Skizzen von Lehrern des Johann-Michael-Sailer-Gymnasiums (1981)
Studienvereinigung: Dillingen und sein Gymnasium (1971)

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