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Praktikumstag an der Berufsschule

Bericht der Donau Zeitung vom 27. März 2014 über den Besuch (pdf 47k)

Eine besondere Kooperation fand zwischen der Berufsschule Lauingen und dem Johann-Michael-Sailer-Gymnasium Dillingen statt. Der Schulleiter der Berufsschule, OStD Werner Wittmann zeigte sich erfreut, erstmalig Schüler eines Gymnasiums in seinen Werkstätten begrüßen zu können. Das W-Seminar Technik der 11. Jahrgangsstufe hatte sich dort im März zusammen mit seinem Leiter, StR Benjamin Geiger, zu einem Praktikumstag eingefunden.


OStD Wittmann von der BS Lauingen empfängt das W-Seminar Technik

Nachdem im Seminar Fragen der Werkstoffprüfung aufgegriffen wurden, wuchs bei den Schülern und ihrem Lehrer der Wunsch, zentrale Prüfverfahren in ihrer Durchführung zu erleben. Diesen Wunsch erfüllte FOL Reinhold Oblinger, Lehrer in der Abteilung für Metalltechnik, den Gästen vom Sailer-Gymnasium gerne und erarbeitete mit ihnen technisch relevante Eigenschaften von Werkstoffen.
Unter fachkundiger Anleitung ermittelten die Schüler die Zugfestigkeit verschiedener Proben in Zugversuchen. Anschließend wurde den potenziellen Nachwuchs-Ingenieuren die Härteprüfung in ihren verschiedenen Varianten nachvollziehbar an der Prüfmaschine vermittelt. Einen aufschlussreichen und gelungenen Abschluss fand der Tag mit der Durchführung des Kerbschlagbiegeversuchs am Pendelschlagwerk. Dieser verdeutlichte eindrucksvoll den Unterschied zwischen Sprödbruch, Mischbruch und Verformungsbruch.

Die äußerst ansprechend aufbereitete Werkstoffkunde von Herrn Oblinger stieß bei den Schülern auf viel Begeisterung und leistete einen wertvollen Beitrag zu technischen Ausbildung am Sailer-Gymnasium und zur Stärkung des MINT-Profils.


FOL Reinhold Oblinger und seine Gäste bei der Härteprüfung


FOL Reinhold Oblinger erklärt den Kerbschlagbiegeversuch

Das W-Seminar Technik gewann außerdem in mehreren Exkursionen einen wertvollen Einblick in das Berufsfeld eines Ingenieurs.

Exkursion zur Zwick GmbH

Die 14 Teilnehmer machten sich auf zum führenden Hersteller für Maschinen der Werkstoff- und Materialprüfung, der Zwick GmbH in Ulm. Nachdem sie im Unterricht die Grundlagen der Werkstoffprüfung erarbeitet hatten, wuchs das Interesse an der Vielfalt der Prüfverfahren und ihrer Nachfrage in der Industrie. Die Schüler wurden detailliert über das Unternehmensprofil informiert und erhielten anschließend eine interessante Führung durch die Abteilungen der Fertigung und Montage, wo sie den Produktionsweg einer Prüfmaschine von der Konzeption bis hin zum Versand nachvollzogen. Im Technischen Labor lernten sie schließlich das Anwendungsspektrum der Prüfmaschinen kennen. Das Erstaunen war groß, als sie Prüfverfahren in der Lebensmittel- und Haushaltsindustrie hautnah vor Ort erlebten. Kaum einer hätte vermutet, dass auch die Bestimmung des Härtewerts eines Butterkekses oder die Zugfestigkeit eines Putzlappens zu den Aufträgen an die Zwick GmbH gehören.


Das W-Seminar erkundet die Zwick GmbH in Ulm


Exkursion zu Bosch Siemens Hausgeräte

Beim Besuch der Bosch Siemens Hausgeräte GmbH nahm sich Diplom-Ingenieur (FH) Michael Fickler die Zeit, den Schülern aus seiner beruflichen Praxis als Fertigungsplaner zu berichten. Nach einem allgemeinen Kalkulations-Denkspiel zum Geschirrspüler kamen die Schüler in den Genuss eines interessanten Fachvortrags über die Behälterfertigung, welcher ihr technisches Fachwissen erweiterte. Herr Fickler verstand es, den Schülern die grundlegenden Fertigungsverfahren anschaulich näher zu bringen. Um den Schülern die vermittelten Inhalte auch konkret in der Fertigung zeigen zu können, wurde der Fokus auf das Scherschneiden von Blech gelegt. Beim anschließenden Rundgang durch den Muster- und Werkzeugbau, durch die Stanzerei und die Abteilung der Behälterfertigung beantwortete Herr Fickler geduldig die verschiedenen Fragen unserer Nachwuchsingenieure zum Maschinenpark.


Das W-Seminar Technik zu Gast bei Dipl.-Ingenieur (FH) Michael Fickler, BSH GmbH


Darüber hinaus freute das W-Seminar über einen Gastvortrag am Sailer-Gymnasium:

Die Firma GTG gestaltet eine Unterrichtseinheit "Vom Naturkautschuk zum synthetischen Gummiwerkstoff"

Bericht der Donau Zeitung vom 31. Juli 2014 über den Besuch (pdf 48k)

Eine besondere Unterrichtsstunde erlebten die Schülerinnen und Schüler des W-Seminars Technik am Sailer-Gymnasium Dillingen. Diplom-Ingenieur (FH) Michael Berchtold von der Firma GTG (Gummitechnik Gundelfingen) folgte der Einladung des Seminarleiters Benjamin Geiger und führte die Schüler in die Grundlagen der Gummitechnik ein.

Diese hatten sich im Seminar bisher mit metallischen Werkstoffen beschäftigt und wollten nun der Frage nachgehen, welche anderen Werkstoffe technisch relevant sind und welche besonderen Eigenschaften sie haben. Bei der Exkursion zur Bosch BSH GmbH weckten die beim Geschirrspüler eingesetzten Türdichtungen ihr Interesse am Gummiwerkstoff. Der Einladung des Sailer Gymnasiums folgte Herr Berchtold gerne und er charakterisierte zu Beginn seinen Arbeitsplatz und Arbeitgeber.
Die Firma GTG ist als Hersteller von Präzisionsteilen aus Gummi für Unternehmen in den Hauptbereichen Bau, Elektrotechnik und Automotive ein wichtiger Partner. Besonders die vorgestellten Projekte auf dem Feld der Karosserietechnik und Bautechnik beeindruckten die Schüler.

Um den Schülern die Entwicklungsgeschichte des Werkstoffs verständlich zu machen, wurde der Weg vom Naturkautschuk über den ersten Radiergummi, welchen der Brite Edward Nairne 1770 entdeckte, bis hin zum ersten anwendungsfähigen synthetischen Kautschuk aus dem Jahr 1909 aufgezeigt.
Auf anschauliche Weise wurde der Unterschied zwischen Elastomer (vulkanisierte Kautschukmasse) und Plastomer (unvulkanisierte Kautschukmasse) vermittelt.

Anschließend gab Herr Berchtold einen sehr schönen Einblick in die Fertigungstechnik. Durch viele gut aufbereitete Grafiken, Fotos und Diagramme wurden die Verfahren des Spritzgießens, des Extrudierens und Stanzens für die Schüler verständlich gemacht. Das Bild vom Extruder als einer Art Fleischwolf für Gummi blieb den Schülern besonders im Gedächtnis. Mit tollen Filmaufnahmen der laufenden Extrusionsanlage oder der Spritzgussmaschine endete diese besondere Unterrichtseinheit, über die sich die Schüler sehr freuten und die ihr Fachwissen im technischen Bereich enorm erweiterte.


Diplom-Ingenieur Michael Berchtold (links) besuchte das W-Seminar Technik am Sailer-Gymnasium

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